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Bauernregeln und ihre Bedeutung - Aberglaube oder Wissenschaft ?


Bauern waren schon immer besonders abhängig vom Wetter und haben es deshalb genau beobachtet. Dabei fielen ihnen gewisse Regelmäßigkeiten auf, etwa in den Wetterabläufen oder in der Entwicklung von Obst und Getreide. Bei bauernregeln.net finden Sie Bauernregeln, Wetterregeln, Lostage und Bauernweisheiten zu allen Gelegenheiten. Eigene Wetterbeobachtungen machen Sie einfach mit Ihrer selbstgebauten Wetterstation. Die aktuellen Mondphasen, Mond- und Sonnenfinsternis finden Sie in unserem immerwährenden Bauernkalender.


Die aktuelle Bauernregel für den - Kalenderblatt

Die sogenannten Bauernregeln basieren auf langjährig gesammelten Beobachtungen von Bauern über das Wetter. Da gerade sie auf das Wetter angewiesen waren und sind, ist es nicht verwunderlich, daß sie Jahrhunderte lang ihre Beobachtungen in Form von Reimen, den "Bauernregeln" festhielten. Ihre Existenz reicht bis in die Zeit vor der Christianisierung zurück. Mit Einführung des Christentums wandelte die Kirche bestehende Reime um und bezogen sie auf die Namenstage von Heiligen. Im Jahr 1582 wurde durch Papst Gregor XIII. der Gregorianische Kalender eingeführt, der den bis dahin bestehenden Julianischen Kalender ablöste. Die beiden Kalender stimmten jedoch nicht in ihrer Berechnung über die Anzahl der Tage im Jahr überein, so daß einige Bauernregeln nicht taggenau zutreffen. Ein Beispiel liefert der Vers: "St. Veit (15. Juni) hat den längsten Tag, Lucie (13. Dezember) die längste Nacht vermag." Gemeint sind hier jedoch der 21. Juni und der 21. Dezember. Eine der bekanntesten Regeln ist wohl die des Siebenschläfer-Tages am 27. Juni. Der Tag ist sieben Märtyrern gewidmet: Maximus, Malchus, Martinianus, Dionysius, Johannes, Serapion und Constantinus. Sie flüchteten sich im Jahr 251 vor der Christenverfolgung durch den damaligen Kaiser Decius in eine Höhle bei Ephesos (heute Ruinenstädte in der westlichen Türkei). Dort wurden sie von Untergebenen des Kaisers zugemauert und verfielen in einen 195 Jahre andauernden Schlaf, aus dem sie durch die zufällige Öffnung der Höhle am 27. Juni 446 erwachten. Die Bauern verbanden ihre Beobachtungen mit dieser Sage. So soll sich am 27. Juni zeigen, welches Wetter in den folgenden sieben Wochen zu erwarten ist.

"Regnet es am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag."

Die Bedeutung der Bauernregeln ist umstritten. Einige von ihnen sind purer Aberglaube, andere stellen sehr präzise naturwissenschaftliche Beobachtungen dar. Die Siebenschläfer-Regel ist in sofern richtig, weil sich Ende Juni/Anfang Juli der Verlauf des sogenannten Jetstreams festgelegt hat. Hierbei handelt es sich um einen starken Wind, der von Westen nach Osten verläuft. Er bewegt sich in 5-10 km Höhe über einer Frontlinie von Warm- und Kaltluft. Diese Frontlinie erzeugt die von uns gefürchteten Tiefausläufer, die um so stärker sind, je höher die aufeinanderprallenden Temperaturunterschiede sind. Der Jetstream ist dafür verantwortlich, das diese Tiefausläufer vom Nordatlantik bis Europa geschoben werden ("Islandtiefs"). Verläuft er im Norden, so können sich Azorenhochs in Mitteleuropa durchsetzen, die sich in südöstliche Richtung verlagern. Verläuft der Jetstream jedoch weiter südlich, so gelangt Mitteleuropa unter den Einfluß von Tiefs, die über die Nord- und Ostsee zu uns herüberziehen. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Siebenschläfer-Regel zutrifft, ist jedoch von Region zu Region verschieden. Für Berlin gilt dabei eine Trefferquote von 68,75 % der Fälle, in München sind es sogar rund 80%, während man sich in Hamburg besser nicht auf diese Bauernweisheit verläßt.


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