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Standpunkt: Wetterregeln


Wetterregeln

Das Wetter ist das Wichtigste im Leben des Bauern, davon ist er abhängig. Denn nur wenn das Wetter stimmt, wenn Regen und Sonne, Wärme und Kälte zur rechten Zeit kommen, wird die Ernte reichlich ausfallen. Seit vielen tausend Jahren wird das Wetter daher beobachtet - und daraus haben sich die verschiedenen Wetterregeln entwickelt. Unsere Vorfahren haben die Zusammenhänge genau beobachtet und sie im Alltagsleben für eine - kurzfristige - Wettervorhersage genutzt.

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Abendrot - Gutwetterbot' - Morgenrot mit Regen droht.
Abendrot und Morgenhell sind ein guter Wettergesell.
Alltäglicher Regen ist ungelegen; zuweilen ein Regen ist ein Segen.
Auf die schönsten Sommertage folgen die größten Wetter.
Auf einen trüben Morgen folgt ein heiterer Tag.
Bei rotem Mond und hellen Sterne, sind Gewitter gar nicht ferne.
Besser ein ordentlicher Regen, als ein stetes Tröpfeln.
Der Föhn macht das Wetter schön; wenn er vergohd, fällt er ins Kot.
Hof um den Mond bedeutet Regen, Hof um die Sonne große Stürme.
Nebel, wenn er steigend sich verhält, bringt Regen, doch klar Wetter wenn er fällt.
Der Nordwind ist ein rauher Vetter, doch er bringt beständig's Wetter.
Der schönste Tag beginnt mit einer stillen Morgenröte.
Donnert's durch den kahlen Wald, wird's noch mal sehr kalt.
Dreht mehrmals sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an.
Ein guter Tau ist so viel Wert wie ein schlechter Regen.
Entsteigt der Rauch gefror'nen Flüssen, so ist auf lange Kälte zu schließen.
Geht die Sonne feurig auf, folgen Wind und Regen drauf.
Gewitter ohne Regen ist ohne Segen.
Gut' Wetter, das kommt über Nacht, hat's im Sommer nie weit gebracht.
Hat der Berg ein' Hut, wird das Wetter gut. Trägt er einen Degen, gibt es einen Regen.
Herbstgewitter bringen Schnee, doch dem nächsten Jahr kein Weh'.
Je weißer die Schäfchen am Himmel gehen, desto länger bleibt das Wetter schön.
Mag der Rauch aus dem Schornstein wallen, dann wird Regen aus den Wolken fallen.
Nach oben schau, auf Gott vertrau, nach Wolken wird der Himmel blau.
Nachts Regen, Tages Sonne füllet Scheuer, Sack und Tonne.
Ohne Gewitter keine Änderung der Jahreszeiten.
Sommerregen und Mehltau sind gute Freunde.
Steigt der Rauch ganz gerade nach oben, bleibt das Wetter lange schön.
Vor dem Abend kann sich leicht das Wetter noch ändern.
Was der Blitz treffen will, das trifft er schnell.
Wenn der Ostwind lange weht, ein teures Jahr entsteht.
Wenn die Sonne Wasser zieht, gibt's bald Regen.
Wetter, die langsam ziehn, schlagen am schwersten.
Wind in der Nacht - am Tage Wasser macht.
Wo's in der Früh donnert, schlägt's am Mittag ein.
Ziehen die Wolken dem Wind entgegen, gibt's am anderen Tag Regen.
Großer Wind ohne Regen, kommt selten gelegen.
Dreht zweimal sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an.
Dicke Abendnebel hegen oft für die Nacht den Regen.
Je weißer die Schäfchen am Himmel gehn, je länger bleibt das Wetter schön.
Herbstgewitter sagt beständig, der Winter wird sehr wetterwendig.
Sollen wir uns am Sommer laben, müssen wir auch Donner haben.
Siehst du Nebel auf Seen und Auen, kannst du getrost auf schön Wetter bauen.
Gewitter in der Vollmondzeit, verkünden Regen weit und breit.
Regenbogen abends trocknet die Dächer, Regenbogen morgens dreht die Mühlen.
Es ist selten ein Sommer ohne Hagel und ein Kopf ohne Nagel.

Tipp: Weitere Wettervorhersagen finden Sie im 100jährigen Kalender.

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